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Telekommunikation in den Medien – Teil 66 khd
Stand:  26.2.2000   (32. Ed.)  –  File: Aus__Medien/66.html




Hier werden einige ausgewählte und besonders interessante Zeitungsartikel und andere Texte zur Telekommunikation im Original dokumentiert und manche auch kommentiert [Ed: ...]. Tipp- und Übertragungsfehler gehen zu meinen Lasten. Auf dieser Archivseite ist auch Copyright- geschützes Material anderer wegen der permanenten Link-Möglichkeit dokumentiert. Bitte beachten Sie das Copyright, das bei den jeweiligen (Zeitungs-) Verlagen liegt. Presseberichte zu Pannen der Telekom und anderer Telcos sind gesondert dokumentiert auf der Seite "Neue Telekom/Telco- Ungereimtheiten". Hier sind dokumentiert:

  • Neuere Presseberichte  (67. Teil).
  • 23.02.2000: Telekom und Kirch erwarten hohe Gewinne bei Joint-venture.
  • 22.02.2000: AOL Europe startet eigenes Förderprogramm für Schulen.
  • 22.02.2000: Veba erreicht Durchbruch bei Internet und Telefon per Stromnetz.
  • 22.02.2000: Telekom verkauft NRW-Kabel.
  • 22.02.2000: Erster Teil des Kabels vor dem Verkauf.
  • 21.02.2000: Brown's blast rocks British Telecom.
  • 21.02.2000: Internet-Wirtschaft fordert Flatrate für alle.
  • 20.02.2000: British Telecom begehrtes Übernahmeobjekt.
  • 19.02.2000: Deutsche Manager wissen zu wenig vom Internet.
  • 18.02.2000: France Télécom muss ADSL-Markt innerhalb von zwei Monaten öffnen.
  • 18.02.2000: New German Question: Flat Rates.
  • 18.02.2000: Inkassoverhandlungen mit Telekom gescheitert.
  • 18.02.2000: WiMi Müller: „Sorgfaltspflicht“ des Bundes für Telekom.
  • 18.02.2000: Kartellamt hat Bedenken gegen Telekom/Kirch. (d-Box)
  • 17.02.2000: Telekom könnte in Österreich einsteigen.
  • 17.02.2000: Ron Sommers Versprechungen. (Flat-rate)
  • 16.02.2000: British Telecom angry at Brown's internet call.
  • 16.02.2000: EC To Force Unbundling Of Local Loop.
  • 15.02.2000: BT caves in to criticism of Surftime.
  • 15.02.2000: Gericht bestätigt Regulierungsentscheidung zur letzten Meile.
  • 15.02.2000: Mannesmann Arcor übernimmt Citycarrier in Würzburg.
  • 15.02.2000: Microsoft bietet nicht mehr für Kabel.
  • Ältere Presseberichte  (65. Teil).



    Microsoft bietet nicht mehr für Kabel

    Deutsche Tocher will Online-Dienst wiederbeleben

    Aus:
    Süddeutsche Zeitung, München, 15. Februar 2000, Seite ?? (Wirtschaft).

    MÜNCHEN (Eigener Bericht/lu). Der US-Konzern Microsoft bewirbt sich nicht mehr um eine Beteiligung am Kabelnetz der Deutschen Telekom. Man biete nicht mehr mit, erklärte Richard Roy, Chef der deutschen Tochter des weltgrößten Softwareherstellers, gegenüber der SZ. Unter den gegebenen Bedingungen rentiere sich eine solche Investition für Microsoft nicht. Diese Einschätzung hängt Roy zufolge mit dem Preis zusammen, aber auch mit anderen Faktoren, wie dem Einzelverkauf der Teilnetze, dem vertraglichen Verhältnis zur MSG oder auch den Forderungen der Bundesländer. Insgesamt sei die Gemengelage zu schwierig.

    Um die Kabelnetze richtig zu nutzen, müssten diese außerdem zu einer breiten Plattform für Dienste aller Art ausgebaut werden – auch für Telefonate über das Internet. Damit würde man in direkte Konkurrenz zur Telekom treten. Diese rüste aber schon die herkömmlichen Telefonleitungen mit der so genannten DSL-Technik (die eine erhebliche Steigerung der Übertragungskapazität erlaubt) auf, um einem solchen Wettbewerb zu begegnen.

    Die Microsoft-Tochter bemüht sich nach Angaben Roys auch um eine Renaissance des Online-Dienstes MSN in Deutschland. Man habe diesen Service vor einem halben Jahr reorganisiert und seither schon sichtbare Erfolge erzielt. Rangierte MSN vorher unter ferner liefen, so sei der Dienst inzwischen auf Rang sechs oder sieben vorgerückt. Bis zum Jahresende wolle man Platz vier bis fünf erobern. Mittelfristiges Ziel sei die Position drei. Einzelheiten zu dieser Strategie sollen am Donnerstag bekannt gemacht werden.

    [16.6.1998: Die Amerikaner kommen]


    Mannesmann Arcor übernimmt Citycarrier in Würzburg

    Aus:
    Yahoo-Finanzen, 15. Februar 2000, 15.25 Uhr (Telekommunikation) von STEFAN PAUL MECHNIG. [Original]

    DÜSSELDORF (vwd). Als dritte Beteiligung an einem deutschen Citycarrier hat die Mannesmann Arcor AG & Co, Eschborn, die Mehrheit an der Würzburger Telekommunikationsgesellschaft mbH (wücom) übernommen. Mit dem Erwerb von 51 % der Anteile gehe auch die unternehmerische Führung an Arcor über, teilte der Festnetzanbieter am Dienstag mit. Nötig ist allerdings noch die Zustimmung der Aufsichtsgremien und der zuständigen Behörden. Die 1996 gegründete wücom bietet Geschäftskunden in Würzburg Sprach- und Internetdienste inklusive ISDN- Komplettanschluss an. Das Unternehmen mit 22 Mitarbeitern und rund 130 Streckenkilometern Glasfaserkabel erzielte 1999 einen Umsatzvon rund 2,2 Mio DM.

    Als weitere Anteilseigner halten die Würzburger Versorgungs- und Verkehrs- GmbH (WVV) künftig 35 % und die Sparkasse Mainfranken Würzburg 14 % an der wücom. Arcor ist außerdem an den Citycarriern [Ed: des RegioNets] Isis zu 64,9 und HanseNet zu 25 % beteiligt.


    Gericht bestätigt Regulierungsentscheidung zur letzten Meile

    Aus:
    Yahoo-Finanzen, 15. Februar 2000, 16.51 Uhr (Telekommunikation) von STEFAN PAUL MECHNIG. [Original]

    MÜNSTER/BONN (vwd). Erneute juristische Niederlage für die Deutsche Telekom AG, Bonn: Das Unternehmen muss auch nach Ansicht des Oberverwaltungsgerichts Münster [OVG] seinen Mitbewerbern den so genannten entbündelten Zugang zu den Hausanschlüssen der Kunden gewähren. Wie die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post in Bonn mitteilte, wies das Gericht heute entsprechende Klagen des Ex-Monopolisten im Hauptsacheverfahren zurück. Das Oberverwaltungsgericht habe damit eine vorinstanzliche Entscheidung des Verwaltungsgerichtes in Köln bestätigt. (AZ 13 A 179/99 und 13 A 180/99)

    Über das vom Regulierer festgesetzte Entgelt für den Leitungszugang läuft ein eigenes Verfahren. Beide Gerichte in Münster und Köln hatten sich bereits in Eilverfahren der Rechtsauffassung der Behörde angeschlossen, dass die Telekom verpflichtet ist, anderen Anbietern Zugang zu den Teilnehmeranschlussleitungen zu gewähren. "Entbündelt" bedeutet dabei, dass von der Telekom allein die reinen Leitungen ohne weitere technische Leistungen oder Merkmale, die Wettbewerber an einer Mitbenutzung der Kabel hindern könnten, zur Verfügung gestellt werden müssen.

    15.2.2000 (rtr/t-off). Die Nachrichtenagentur Reuters meldete dazu heute noch, daß die Telekom innerhalb eines Monats Revision beim Bundesverwaltungsgericht einlegen kann. Von der Telekom sei aber zunächst kein Kommentar zum weiteren Vorgehen zu erhalten gewesen. Im Zuge der Liberalisierung des deutschen Telekommunikationsmarktes hatten Konkurrenten Anspruch auf Zugang zu der sogenannten "letzten Meile" erhoben, der Anschlussleitung zum Telefonkunden, die sich in der Hand der Deutschen Telekom befindet. Der Bonner Konzern wollte den Konkurrenten nach Angaben des OVG aber nur kapazitätsmäßig eingeschränkten Zugang gewähren, was die Regulierungsbehörde nicht zuließ und die Telekom verpflichtete, ein Angebot für einen uneingeschränkten Zugang zu machen.

    [5.11.1998: Nix Enteignung]


    BT caves in to criticism of Surftime

    Prices could drop in what looks like a complete U-turn for BT's Surftime offering

    Aus:
    ZDNet-News UK, 15. Februar 2000, 17.31 Uhr MEZ (Internet) von JANE WAKEFIELD. [Original] [Übersetzungs-Service]

    LONDON. It looks as if British Telecom [BT] has caved in to industry and consumer criticism of its unlimited Net access service, Surftime. The company revealed Tuesday that it is likely to drop the cost of the offering.

    The news comes a day after Telewest announced its SurfUnlimited service. Speaking at the ISP conference, ISPCON, in London, BT Internet manager Simon Brooks claimed that prices for Surftime, reported as £35 a month, were "ballpark figures". SurfUnlimited will cost £10 per month.

    Brooks said in an address: "If it becomes apparent that [Surftime] prices are not sustainable, we will reduce them." He refused to give further details, referring ZDNet instead to BT's ISP group at the show. The ISP group refused to answer any questions, claiming "We are not allowed to discuss Surftime with the press."

    However, a BT press officer confirmed that the communications giant could reduce unlimited access charges: "If we wanted to trim those prices, we could. Fine details are worked out closer to the release of this product." But when he was asked if the prices would be slashed significantly in response to Telewest's SurfUnlimited, he refused to comment. Neither Brooks nor the press office would reveal how many ISPs had signed up to Surftime, but both claimed "very strong industry interest".


    EC To Force Unbundling Of Local Loop

    Aus:
    Total Telecom, 16. Februar 2000 (News). [Original] [Übersetzungs-Service]

    BRUSSELS (rdsl). The European Commission is planning to encourage its member states to unbundle the local loop and if it does not get the necessary compliance by December 2000 it will issue a formal directive on the issue. The EC is aiming to increase competition in those countries where local phone companies are still able to deny competitors access and make services cheaper in those countries which allow such access.

    The EC says that current best practice pricing for connection to an incumbent's network should be about Euro5/month [Ed: 9,78 DM/Monat]. Companies have until 07 March 2000 to submit their written comments on the issue. The paper is part of the EC's wider eEurope package which will govern EU cable, phone and satellite services as of 2003. The EC has also published recommended pricing for leased lines.


    British Telecom angry at Brown's internet call

    [Ed: Weiterer Druck auf BT von britischer Regierung]

    Aus:
    BBC News, London, 16. Februar 2000, 18.41 Uhr MEZ (Business). [Original] [Übersetzungs-Service]

    LONDON. British Telecom [BT] has reacted angrily to comments by the Chancellor, Gordon Brown, calling for internet connection costs to come down faster to help everyone make use of the web. Mr Brown says that if the charges were cut to US levels, this would accelerate the uptake of business and personal internet use, delivering the benefits of e-commerce to all. He told an audience of City financiers on Wednesday that he wanted to see current connection costs halved by the end of 2002.


    "There will be
    no change ...
    without our agreement. That would anyway be a matter for Oftel and BT – not for the Treasury."

    Sir Peter Bonfield
    BT chief executive

    BT has issued a statement defending its performance in developing internet access and bringing down costs, and it is unhappy that its share price slumped after the chancellor's comments. BT shares opened on Wednesday at 1009 pence but ended the day down 36p (3.6%) at 973p, while its competitor Telewest surged 37.5p (9%) to 456.25p.

    Opening up to rivals

    To bring down connection fees, competition is being increased in the telecoms industry. On 1 July next year, the 'local loop' of copper wiring, which supplies homes and offices, will be opened up to firms other than BT. This is expected to give a big boost to e-commerce. Unmetered access deals for consumers – when a fixed fee is paid for internet connection rather than local rate phone charges – are already available.

    But the chancellor is concerned that the UK is falling behind the US, and he wants to speed up the cost-cutting process. So pressure is being brought to bear on the telecoms companies and the industry regulator, Oftel, to introduce competition faster, bringing about big cuts in prices.

    BT anger

    BT's chief executive, Sir Peter Bonfield, released a statement defending what the company is already doing to deliver low-cost internet access. He said: "BT has had its Surftime package – the UK's first mass-market unmetered call scheme – on the table since December. "It has not yet been introduced as we are bogged down in regulatory approvals which are much more complex here than in other countries.

    "Opening up our local access network to our competitors is an entirely separate issue. BT shareholders own the network and BT not only needs to be consulted but to agree any timetable with Oftel. "We have already agreed with Oftel a deadline of 1 July 2001 and there will be no change to this date without our agreement. That would anyway be a matter for Oftel and BT – not for the Treasury.

    "The local network is not the only route to the internet. BT is a leader in the new wave and offers a range of exciting possibilities including interactive TV, mobile internet, WAP (wireless application protocol) and broadband. "BT is already rolling out the biggest broadband (ADSL) programme in the world. By the spring we will have 400 exchanges equipped: no other major telecom operator comes close to the scale of this project."

    Welcome

    The Consumers Association welcomed Mr Brown's support for Oftel in its moves to open up BT's local lines to competition. A spokesman said: "The Consumers Association has been calling for more effective competition in this area for many years. BT's virtual monopoly has stifled competition. "The sooner companies can compete to deliver services to consumers, the sooner we will see cheaper prices." [mehr]


    Ron Sommers Versprechungen

    Die Telekom kündigt einen Pauschaltarif für den Internet-Zugang an

    Aus:
    TAZ, Berlin, 17. Februar 2000, Seite 14 (Internet) von NIKLAUS HABLÜTZEL. [Original]

    BERLIN. Ron Sommers Pressekonferenz zum Jahresbeginn ist ein Ritual. Der Chef der Telekom verspricht Besserung seiner notorischen Preispolitik, gibt globale Pläne bekannt und kann nicht verstehen, was seine Kritiker dagegen einzuwenden haben.

    Was die Internationalisierung betrifft, so konnte die Telekom gestern den gelungenen Ankauf des französischen Großproviders "Club" verkünden. Die Börse reagierte freundlich, aber der Zukauf der Nummer drei auf dem französischen Markt kann den Bruch der Allianz mit France Télécom nicht wettmachen, den Sommer letztes Jahr durch sein ebenfalls gescheitertes Kaufangbeot an die italienische Telekom heraufbeschwor. In seiner Frühjahrsrede vom Freitag hielt er sich dann doch lieber an inländische Themen. Er kündigte eine, wie er es nennt, "Internet-Offensive" an, die schon in den nächsten Tagen unter dem Motto "Deutschland geht online" beginne.

    Nach jüngsten Statistiken sind etwa 17 Millionen Nutzer des Internets, etwa 40 Prozent davon Frauen, in Deutschland dieser Parole bereits gefolgt, aber lediglich etwa 4 Millionen nutzen dazu die Telekom-Tochter T-Online, die Sommer in diesem April an die Börse bringen will. Nur sieht seine Internet-Abteilung noch immer nicht wie eines jener kreativen Start-up- Unternehmen aus, die am Neuen Mark Furore machen. Der Chef muss schon etwas mehr bieten, und so zauberte er einen Begriff aus dem Ärmel, den er bislang mit Abscheu von sich gewiesen hatte: Sommer versprach nicht weniger als eine "Flat Rate" für den Internetzugang.

    Das Modewort ist im deutschen schlicht mit "Pauschaltarif" zu übersetzen. Für "weniger als 100 Mark", sagte Sommer, könnten die Kunden von T-Online "noch in diesem Jahr" im Internet surfen, so lange sie wollten. Konkreter mochte er aus gutem Grund nicht werden. Das Angebot, das nach einer Sensation und nach dem lange herbeigesehnten Durchbruch an der Preisfront klingt, hat seine Haken. Denn die Telekom will die Pauschale nur ihren eigenen Kunden anbieten. "Das ist unser Produkt", meint der Telekom-Sprecher Ulrich Lissek. "In einem freien Markt", hat er auswendig gelernt, könne nun mal jeder seine Preise selbst machen.

    Eben nicht, und Sommer weiß genau, dass die Bonner Regulierungsbehörde sich der treuherzigen Meinung seines Sprechers wohl kaum anschließen wird. Die Telekom besitzt ein faktisches Monopol für die letzte Meile zum Privathaushalt, und die Preise, die sie dort berechnet, diktieren ihren Konkurrenten die Kalkulation. Auch Internet-Provider, die für ihre eigene Dienstleitung schon lange Pauschaltarife berechnen, konnten dieses Angebot bisher nicht auf die Telefongebühren ausdehnen – private Vielsurfer kommen monatlich locker auf dreistellige Summen, die sie an die Telekom abführen müssen.

    Keinem Provider ist es bisher gelungen, mit der Telekom für seine Kunden Tarife auszuhandeln, die es ihm erlaubten, ihnen eine Pauschale "unter 100 Mark" anzubieten. Ein Sprecher der Regulierungsbehörde wundert sich deshalb bereits, warum noch kein Konkurrent der Telekom Beschwerde dagegen eingelegt hat, dass der Tochter T-Online nun offenbar weit günstigere Bedingungen eingeräumt werden sollen – das Amt ist eigens gegründet worden, um der Telekom solche Monopolpraktiken zu untersagen.

    Am Montag schalteten Bertelsmann und AOL-Europe Anzeigen in mehreren Tageszeitungen, in denen gleich Bundeskanzler Gerhard Schröder aufgefordert wird, ein Machtwort zu sprechen. "Die Monopolstrukturen der Telekom dürfen sich nicht im Internetmarkt fortsetzen", sagte ein Sprecher von AOL und rechnete vor, dass die Telekom ihre Kunden offenbar selbst dann noch abzocken wolle, wenn sie konkurrenzlos günstige Preise verlange. Die Pauschale, die AOL in den USA berechne, liege bei "22 Dollar".

    Noch hat die Telekom keine konkreten Zahlen genannt. Sobald sie vorliegen, ist mit Beschwerden nicht nur von AOL, sondern auch von mehreren anderen Providern zu rechnen. In einem Interview mit dem Online-Nachrichtendienst de.internet.com weist ein Sprecher der zu einem dänischen Netzanbieter gehörenden Firma Talkline darauf hin, dass man bereits "gute Erfahrungen" mit solchen Sammelklagen habe.

    Von den Frühjahrsversprechen wird im Herbst nicht mehr viel übrig bleiben. Auch die Kunden von T-Online werden nicht mit einer allgemeinen Pauschale ins Internet aufbrechen können, und vorsorglich hat Ron Sommer schon genannt, was er ersatzweise anbieten will: eine Pauschale von 5 Mark, mit der Freizeitsurfer jeweils einen ganzen Sonntag lang im Netz hängen können, und die Nutzung des so genannten Steuerkanals der ISDN-Anschlüsse als Standleitung zum Monatspreis von 10 Mark. Die Leistung des "D-Kanals" ist so gering, dass die Regulierungsbehörde gegen dieses Sonderangebot wahrscheilich so wenig einwenden kann wie gegen eine reine Freizeitpauschale – und ganz sicher wird sie auch bestehen lassen, was Sommer als Werbegeschenk dieses Jahres versprach: Die Telekom wird sämtliche Schulen kostenlos ans Netz anschließen.


    Telekom könnte in Österreich einsteigen

    Aus:
    Yahoo-News, 17. Februar 2000, 10.20 Uhr (Wirtschaft). [Original]

    BONN/WIEN (Reuters). Die Deutsche Telekom hat einen Kommentar zu einem Bericht abgelehnt, wonach sie die Kontrollmehrheit an der noch überwiegend staatlichen Telekom Austria erwerben könnte. Die österreichische Zeitung "Die Presse" berichtet heute ohne Nennung konkreter Quellen, der Verkauf der Telekom Austria an den deutschen Konkurrenten sei möglich. Die für Privatisierungen zuständige österreichische Holding ÖIAG erklärte, sie könne den Bericht nicht bestätigen. "Die Presse" hatte Telekom-Austria- Chef Werner Kasztler mit Blick auf die Privatisierung zitiert: "Es gibt viele Überlegungen und Visionen. Auch würden Alternativen zu einem Börsengang in Erwägung gezogen."

    Die ÖIAG soll nach eigenen Angaben im Auftrag der neuen österreichischen Regierung eine Aufstellung über deren Anteile an der Telekom Austria und anderen Firmen anfertigen, um über etwaige strategische Partnerschaften oder einen Verkauf entscheiden zu können. Ein ÖIAG-Sprecher sagte, alle Optionen würden in Betracht gezogen, aber es sei noch keine Entscheidung gefallen. Er könne den Zeitungsbericht über den Einstieg der Deutschen Telekom nicht bestätigen.

    18.2.2000 (t-off). Und heute dementierten alle ein mögliches Zusammengehen von Deutscher Telekom und Telekom Austria. Kasztler: "Keine Verhandlungen mit dem Bonner Konzern." Die Deutsche Telekom winkt ab, und die Belegschaft der Telekom Austria lehnt jegliche Totalprivatisierung ab. [mehr] [noch mehr]


    Kartellamt hat Bedenken gegen Telekom/Kirch

    Aus:
    Yahoo-News, 18. Februar 2000, 00.01 Uhr (HighTech). [Original]

    FRANKFURT (ZDNet Deutschland). Das Joint-venture von Deutscher Telekom und Kirch könnte vor dem Ende stehen, noch bevor es angefangen hat. Nach Informationen der "Financial Times Deutschland" hat das Bundeskartellamt in Bonn erhebliche Bedenken gegen die Allianz fürs digitale Fernsehen geäußert. Das Kartellamt begründete seine Bedenken mit der Aussage, dass sich "der einzig marktbeherrschende Inhalteanbieter mit dem einzig marktbeherrschenden Netzbetreiber zusammenschließen" würde.

    Gestern hatte die Telekom bestätigt, mit der Kirch-Gruppe ein Joint-venture gründen zu wollen. Die Firma soll gemeinsam Hard- und Software für TV-orientierte Multimedia-Plattformen entwickeln und vermarkten. Im Mittelpunkt stehen dabei Set-top-Boxen für digitales Verteilfernsehen, Multimediadienste, breitbandiges Internet sowie Video on Demand-Angebote [t-off berichtete].

    An diesem Joint-venture wird die Deutsche Telekom 51 % halten. In das neue Unternehmen wird die Kirch-Tochter Beta Research zu 100 Prozent eingebracht sowie – von seiten der Deutschen Telekom – die Multimedia Software GmbH Dresden und das HIC (Home Infotainment Center), das Kompetenzzentrum der T-Nova.

    21.2.2000 (dpa/t-off). Nach Informationen von dpa aus Brüssel ist die von der Deutschen Telekom und der KirchGruppe geplante Allianz für Internet und Kabelfernsehen bislang nicht bei der EU-Kommission zur Wettbewerbsprüfung angemeldet worden. Vorgespräche zu einer möglichen Anmeldung seien geplant gewesen. Offen bleibt, ob die Allianz tatsächlich in Brüssel untersucht werden soll oder ob die Prüfung beim Bonner Bundeskartellamt bleibt.


    Müller: „Sorgfaltspflicht“ des Bundes für Telekom

    Konzern nicht „kaputt deregulieren“

    Aus:
    Der Tagesspiegel, Berlin, 18. Februar 2000, Seite 21 (Wirtschaft). [Original]

    BERLIN (mot). Die Deutsche Telekom muss nach dem Willen der Bundesregierung ein "starker Mitspieler im globalen Wettbewerb" bleiben und darf im Zuge der Marktöffnung ihre Identität als "großes nationales Telekommunikations- Unternehmen" nicht verlieren. "Es gibt Grenzen der Deregulierung", sagte Bundeswirtschaftsminister Werner Müller (parteilos) am Mittwochabend in Berlin. Müller reagierte damit auf Forderungen der EU-Wettbewerbskommission, die Liberalisierung des deutschen Telekommunikationsmarktes voranzutreiben.

    "Deutschland ist besonders gründlich bei der Marktöffnung", sagte Müller, "das veranlasst Brüssel, in Deutschland die reine Wettbewerbslehre anzuwenden." Die Telekom, an der der Bund noch 60 Prozent der Anteile hält, dürfe nicht "kaputt dereguliert" werden. Dem Bund fielen als Mehrheitseigner deshalb "Sorgfaltspflichten" zu, sagte Müller im Politischen Club der Friedrich-Ebert-Stiftung, in einem Vortrag mit dem Thema "Die deutsche Industrie und die schnellen Branchen". Der Übergang zur Informationsgesellschaft wird laut Müller nur gelingen, wenn "Staat und Privatsektor gemeinsam" eine Strategie entwickeln. Damit stehe die Wettbewerbspolitik vor der Herausforderung, den Vorstoß der Wirtschaft in die globalen Märkte zu begleiten. "Monopole werden nicht deshalb besser, weil sie weltweit agieren", sagte Müller.

    Erwin Staudt, Vorsitzender der Geschäftsführung der IBM Deutschland GmbH, bezeichnete den Mangel an qualifiziertem Personal als den größten Engpass auf dem Weg in die Informationsgsellschaft. Zurzeit seien in der deutschen I + K-Branche rund 100.000 Stellen unbesetzt. Während in den USA der von den "schnellen Branchen" getragene Aufschwung zu einem Anstieg der Erwerbstätigenquote um 10 Prozent seit 1991 geführt habe, "leistet sich Deutschland im gleichen Zeitraum ein Minus von über sieben Prozent". Wenn Deutschland den Anschluss an die Entwicklung nicht verlieren wolle, müssten jetzt "die Weichen für die neue Generation richtig gestellt und dafür gesorgt werden, dass die Jobmaschine anläuft". Auch die Anwerbung von Spezialisten aus dem Ausland sei kein Tabu mehr. Nach Einschätzung der Bundesregierung werden allein im Multimedia-Bereich bis 2002 etwa 350.000 neue Arbeitsplätze entstehen.


    Inkassoverhandlungen mit Telekom gescheitert

    Aus:
    Der Tagesspiegel, Berlin, 18. Februar 2000, Seite 22 (Wirtschaft). [Original]

    KÖLN/BONN (dpa). Die Verhandlungen zwischen der Telekom und ihren Wettbewerbern über den Gebühreneinzug sind gescheitert. Das teilte der Verband der Anbieter von Telekommunikatons- und Mehrwertdiensten (VATM) gestern in Köln mit. Die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post wird am kommenden Montag über den Streit abschließend entscheiden.

    Wenn die Telekom die Rechnungsstellung ablehne, so wolle sie nur "über einen möglichst kundenunfreundlichen Zahlungsweg Wettbewerb verhindern", erklärte VATM-Präsident Joachim Dreyer. Bislang wurden Gebühren für Telefongespräche, die über die Konkurrenten der Telekom geführt wurden, über die Telekom-Rechnung eingezogen. Das Bonner Unternehmen leitete diese Beträge dann an die Telefongesellschaften weiter. Die Telekom will das Inkasso ab dem 1. April 2000 aus Kostengründen aber nicht mehr weiter führen. Künftig will die Telekom die Beträge für Dritte nur noch pauschal ausweisen. [mehr]


    New German Question: Flat Rates

    Aus:
    Wired, USA, 18. Februar 2000, 12.00 Uhr MEZ (News) von AYLA JEAN YACKLEY. [Original] [Übersetzungs-Service]

    BERLIN. Less than a week after Deutsche Telekom said it would offer a flat-rate service to its Internet customers in Germany, industry observers say the new fees could raise the ire of regulators. "There are serious questions about unfair competition for other ISPs," said Olivier Beauvillian, an analyst with Jupiter Communications. "When former state-owned companies like Deutsche Telekom still own the last mile to users' homes, these [lower rates] could hold back" other Internet service providers.


    Net Liberation Day in Germany

    Wired – 11.Feb.2000

    Deutsche Telekom boss Ron Sommer announced the new pricing plans to much fanfare last Friday. He was joined by German Chancellor Gerhard Schröder, who commended the country's largest telecommunications company for lowering its rates. Schröder said a flat-rate fee would boost Germans' Net usage and, in turn, create jobs in the tech sector to "help us to overcome the high unemployment in Germany." The jobless level in the world's third-largest economy remains stagnant at 10 percent.

    Since the announcement, critics charge that the flat rate handicaps Deutsche Telekom's online competitors. Deutsche Telekom, which owns the entire local telephone network in Germany, charges other ISPs per-minute tolls, and their customers wind up paying the metered costs.

    The outcry this week has been led by Deutsche Telekom's chief rival, AOL Europe. Alexander Adler, communications manager for AOL in Germany, said the company would "go bankrupt" if it offered a flat rate. AOL's 1.5 million German customers pay DM9.90 a month and 3.9 pfennigs (2 cents) each minute they are online. "If Deutsche Telekom is allowed to lower its own rates but doesn't offer lower rates to its competitors, we will have a monopoly in Net services," Adler said. "It's in nobody's interest to see another monopoly take the place of an old one, where prices are dictated by a sole provider."

    Deutsche Telekom dismissed AOL's assertions. "What AOL is saying is complete nonsense," said Hans Ehnert, a spokesman for Deutsche Telekom. "Instead of responding with an offer of better and cheaper services, they are advertising against us to put public pressure on the chancellor. "They are wasting their money." Indeed, AOL's voice may be falling on deaf ears. The German government retains a 50 percent stake in the former national phone company. Schröder acknowledged at Friday's press conference that "the government is not terribly uninterested in the success of Deutsche Telekom."

    Adler said that as the primary shareholder, the government and its regulatory bodies are in conflict. "Until the government floats another 10 or 15 percent [of Deutsche Telekom], nothing is going to happen," he said. For its part, the federal Regulation Authority for Telecommunications said Deutsche Telekom is restricted from offering lower prices than its customers. However, the agency will not bar the company from instituting the flat rate. "These new rates for connecting with the Internet do not have to be OK'd in advance," said Rudolf Boll, spokesman for the agency. He added that if Deutsche Telekom is subsequently seen as "misusing its power ... we will then make a determination."

    But Beauvillian said the issue may outstrip the German authorities. The European Union is keen on the deregulation of the telecommunications sector, he said, and will likely follow the current strife over flat rates. "The EU is saying that it would be happy to see full competition in Germany, and I think they could eventually [intervene] at the local level." Beauvillian does consider the change in the telecom's pricing structures an important move toward an eventual universal flat rate. "It is part of a trend where the European market is trying to increase Net usage.... This will mean more advertising opportunities and e-commerce ventures."

    Germans spend about six hours on the Net each month, while the average user in the United States is online for some 30 hours. Deutsche Telekom's Ehnert said the flat-rate offer was a response to "an urgent demand from the public". People have been complaining that high tariffs worked as barriers against the development of technology. "We also responded to political pressure [that stems] from concern that Germany lags in new technologies and profiting from technology." Deutsche Telekom's offer to its T-Online ISDN subscribers is a monthly fee of DM100 (US$50) for unlimited access. Ehnert said the plan will be available by mid-year.

    About a third of Germany's 12 million Net customers use T-Online. "It's a good first step, but it's still a little too expensive to drive people online," said Phillip Sudholdt. He's the founder of Internet Ohne Taktung (Internet Without Metered Charges), a nonprofit, grassroots campaign for a universal flat rate in Germany. "More importantly, it doesn't [address] the prices for Deutsche Telekom's competitors. Competition will bring the overall prices down. But presently there is no possibility of that, because AOL and the others can't offer flat rates – they don't own the phone lines. "This is a big advantage for T-Online."

    But AOL isn't milquetoast either: Adler said the company is "talking to people in Berlin who share our concerns and are close to the chancellor. The chancellor is aware of the necessity of a flat rate."


    France Télécom muss ADSL-Markt innerhalb von 2 Monaten öffnen

    Aus:
    Yahoo-Finanzen, 18. Februar 2000, 19.29 Uhr (HighTech). [Original]

    PARIS (vwd). Die französischen Wettbewerbsbehörden haben die France Télécom SA, Paris, angewiesen, den Markt für ADSL-Anschlüsse innerhalb von zwei Monaten für Wettbewerber zugänglich zu machen. Dies teilte der ehemalige französische Telekom-Monopolist heute mit. France Télécom will die Aufforderung "sorgfältig prüfen".


    Deutsche Manager wissen zu wenig vom Internet

    Aus:
    Yahoo-News, 19. Februar 2000, 15.34 Uhr (HighTech). [Original]

    HAMBURG (Reuters). Deutschlands Manager sind nach einem Bericht der "Welt am Sonntag" nur mangelhaft auf das Internet-Zeitalter vorbereitet. Das Blatt bezieht sich bei dieser Einschätzung auf Ergebnisse einer Umfrage des Software-Anbieters Sterling Commerce bei 623 deutschen Firmen mit einem Umsatz von mehr als 50 Millionen Mark. Sterling-Commerce-Manager Roland Ebert-Weglehner sagte der Zeitung, mehr als 50 % der deutsche Führungskräfte sähen sich bei Entscheidungen über eine mögliche E-Business-Strategie in ihrem Innovationsmut überfordert.

    Wesentliche Ursachen dafür seien mangelnde Kenntnisse über das Internet, berichtet die "WamS" unter Berufung auf die Umfrage weiter. Zwei Drittel der Befragten hätten angegeben, vom so genannten Electronic Business nicht genug zu verstehen. Dies sei um so bedauerlicher, als das Geschäft über das Internet in den kommenden Jahren sprunghaft wachsen werde.

    Nach einer von der "WamS" veröffentlichten Prognose der Investmentbank Merrill Lynch wird sich in Deutschland das gesamte Volumen der Einkäufe via Internet bis 2002 auf 125 Milliarden Mark nach gut elf Milliarden Mark im Vorjahr erhöhen. Zudem wird sich die Mobiltelefondichte der Haushalt bis Ende 2003 auf 68 % nach 35 % erhöhen.


    British Telecom begehrtes Übernahmeobjekt

    [Ed: Kommt die Dreier-Allianz von British Telecom, SBC und Telekom?]

    Aus:
    Yahoo-News, 20. Februar 2000, 13.03 Uhr (Wirtschaft). [Original]

    LONDON (Reuters). Nach dem jüngsten Kursrutsch der BT-Aktie zeigen nach einem Zeitungsbericht mehrere Firmen Interesse an der Übernahme der British Telecommunications Plc [BT]. Mindestens drei potenzielle Bieter hätten sich bei Investmentbanken gemeldet, berichtete die britische Sonntagszeitung "Sunday Times". Als mögliche Interessenten wurden im Zeitungsbericht die Deutsche Telekom und die SBC Communications genannt. Der Name des dritten Interessenten wurde im Bericht nicht genannt. Ein Telekom-Sprecher sagte dazu: "An Spekulationen beteiligt sich die Deutsche Telekom nicht". Der Kurs der BT-Aktie fiel bis auf 9,64 Pfund von 11,90 Pfund am 2. Februar, nachdem das Unternehmen für das dritte Quartal 1999 einen starken Gewinnrückgang verzeichnet hatte. [mehr]

    21.2.2000 (dpa/t-off). Dazu meldet heute dpa um 13.48 Uhr, daß die Deutsche Telekom AG auch heute eine Kommentierung von Presseberichten abgelehnt habe, nach denen die Bonner gemeinsam mit der SBC Communications Inc um die Mehrheit an der British Telecommunications PLC biete. Gleichzeitig lud aber die Telekom für Dienstag, um 11.00 Uhr zu einer außerordentlichen Pressekonferenz nach Bonn ein. Kommt es nun zur Dreier-Allianz zwischen British Telecom, SBC und Telekom? [mehr]


    Internet-Wirtschaft fordert Flatrate für alle

    Verband der deutschen Internet-Wirtschaft, Initiative "Internet ohne Taktung", Silicon City Club und VentureLab fordern diskriminierungsfreien Internet-Zugang für alle Verbraucher und Firmen in Deutschland / eco-Geschäftsführer Harald A. Summa: "Deutsche Telekom darf ihr Orts netzmonopol nicht missbrauchen, um das Internet zu beherrschen" / Diskussionsforum "Flatrate für alle" auf www.eCircle.de eingerichtet

    Aus:
    Yahoo-News, 21. Februar 2000, 10.26 Uhr (Wirtschafts-PM). [Original]

    KÖLN (ots). Der Verband der deutschen Internet-Wirtschaft, eco Electronic Commerce Forum e.V. (Köln), fordert die Deutsche Telekom AG und ihren Mehrheitsaktionär, die Bundesregierung, auf, Full-Flatrates für alle Internet Service Provider (ISP) in Deutschland zu ermöglichen. Die Begründung: Sobald vom marktbeherrschenden Anbieter ein Pauschalpreis für Endkunden oder den Einzelhandel zur Verfügung gestellt wird, muß ein entsprechender Tarif auch für alle Handelsstufen eingeführt werden. Im eco-Verband sind rund 60 unabhängige ISP-Firmen engagiert, die zusammen mehr als 85 Prozent des deutschen Internetverkehrs abwickeln. Die Forderung des Verbandes wird von der Initiative "Internet ohne Taktung", der Internet-Unternehmervereinigung Silicon City Club und der Online-Startupinitiative VentureLab unterstützt. Verbraucher, die sich für einen anderen ISP als den T-Online-Dienst des Staatscarriers entscheiden, dürften nicht schlechter gestellt werden, sind sich der eco-Verband, der größte deutsche Club von Internet-Unternehmern und die "größte Brutstätte für Internet-Neugründungen" in Deutschland einig.

    Harald A. Summa, Geschäftsführer des Verbandes der deutschen Internet-Wirtschaft, erklärt das gemeinsame Ziel: "Die Politik muss verhindern, dass die Deutsche Telekom ihr Telefonmonopol im Ortsnetz missbraucht, um sich eine marktbeherrschende Stellung im Internet zu verschaffen." Es sei zu begrüßen, dass Bundeskanzler Gerhard Schröder erklärtermaßen eine Spaltung der Gesellschaft in Bürger mit und ohne Internet-Zugang verhindern will. Gleichermaßen müsse aber auch eine Zwei-Klassen-Gesellschaft vermieden werden, die sich in Kunden des Staatscarriers und Verbraucher, die sich für einen unabhängigen ISP entscheiden, unterteile.

    Für den Fall, dass die Deutsche Telekom nicht unverzüglich ein Tarifmodell vorlegt, das den freien Internet Service Providern ebenfalls ermögliche, Full-Flatrates anzubieten, droht eco-Geschäftsführer Harald A. Summa mit der Prüfung rechtlicher Schritte. Die von der Deutschen Telekom für die eigenen Kunden angekündigte Full-Flatrate beweise, dass ein Internet-Pauschaltarif technisch möglich sei – obwohl dies lange vom Ex-Monopolisten bestritten wurde. Die Full-Flatrate werde jedoch erst bei gleichzeitiger Änderung der Interconnection-Gebührenstruktur überhaupt genehmigungsfähig, meint Summa. Laut Telekommunikationsgesetz (TKG) muss dabei ein "diskriminierungsfreier Zugang" gewährleistet sein: Jeder Wettbewerber muss die Möglichkeit erhalten, einen vergleichbaren Tarif anzubieten. Schafft die Deutsche Telekom diese vom Gesetzgeber vorgeschriebenen Voraussetzungen nicht, muss die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) die Full-Flatrate untersagen, analysiert eco-Chef Harald A. Summa.

    Summa hält die Schätzung des Instituts für internationale Wirtschaftsbeziehungen, wonach ein ungetakteter Internet-Zugang kurzfristig bis zu 400.000 neue Arbeitsplätze schaffen könnte, für eher konservativ. Eine Stichprobe bei den Mitgliedsunternehmen des eco-Verbandes lege nahe, dass eine Full-Flatrate binnen 18 Monaten zu weit über 1 Million neuer Arbeitsplätze führen werde. Insbesondere die verstärkte Nutzung der Internet-Angebote durch die Verbraucher, von virtuellen Shops über Internet-Auktionen und den Online-Aktienhandel bis hin zur Zeitungslektüre am Bildschirm, würde den Aufschwung der Online-Wirtschaft in Deutschland mit positiven Impulsen für den Arbeitsmarkt weiter beschleunigen, gibt Summa zu bedenken.

    Für weitere Diskussionen hat der Verband der deutschen Internet-Wirtschaft auf der Diskussionsplattform eCircle.de ein offenes Gesprächsforum eingerichtet. Es ist erreichbar unter www.eCircle.de/circles/ flatrate.de. eco-Geschäftsführer Harald A. Summa fordert "alle zukunftsorientiert denkenden Menschen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft" zu Diskussionsbeiträgen auf. Als wertvolle Informationsquelle nennt er auch die Website der Initiative "Internet ohne Taktung", www.ungetaktet.de.

    eco Electronic Commerce Forum e. V. ist der Verband der Internet-Wirtschaft in Deutschland. Ziel ist, die kommerzielle Nutzung des Internets voranzutreiben, um die Position Deutschlands in der globalen Internet-Ökonomie und damit den Wirtschaftsstandort Deutschland insgesamt zu stärken. eco-Forum versteht sich in diesem Sinne als Interessenvertretung der deutschen Internet-Wirtschaft gegenüber der Politik, in Gesetzgebungsverfahren und in internationalen Gremien.


    Brown's blast rocks British Telecom

    Aus:
    Daily Telegraph, London, 21. Februar 2000, Seite ?? (???) von DAN ROBERTS. [Original] [Übersetzungs-Service]

    LONDON. Pressure on British Telecom [BT] will intensify this week amid reports that three potential bidders have hired advisers and expectations of further criticism from the chancellor, Gordon Brown. The beleaguered phone giant, whose shares have fallen by one third since Christmas, reacted angrily last week when Mr Brown appeared to suggest he had intervened to speed up the pace of liberalisation in the residential market.

    Stock market authorities demanded clarification after initial leaks of the chancellor's speech, though it later emerged that phone watchdog Oftel was not planning to change the timetable without BT's agreement. However, further off-the-record briefings given to journalists over the weekend suggest that Mr Brown has not lost his determination to make BT reduce the cost of internet access – or his appetite for leaking speeches in advance.

    The chancellor is expected to tell the British American Chambers of Commerce tomorrow that "nothing should stand in the way of the greater competiveness of every sector of every industry". BT has been widely criticised for slowing the growth of internet usage in Britain, and recently announced wholesale tariffs for higher-speed access which will cost users around £50 a month, compared with less than $30 (£19) in many parts of the US.

    The Government's apparent eagerness to bring forward the date by which BT must allow rival operators to install their own high-speed equipment could put further pressure on its share price this week and encourage hostile bidders. Deutsche Telekom and America's SBC are seen as the most likely predators, though a friendly merger with AT&T remains a favourite scenario among many analysts.

    None of this is likely to ease the sense of persecution felt by many inside BT. One insider said last week: "Does he [Brown] want us to be taken over by Deutsche Telekom and see all the profits flow abroad?" [Ed: hm, haben das die deutschen Mannesmänner vor der Übernahme durch die britisch- amerikanische Vodafone- Airtouch nicht auch gesagt?]

    Nevertheless, BT is fast losing support in the City, where many believe it has still not fully understood the potential of its local phone network. Privately, at least one senior fund manager is already suggesting it might be time for a change of management.


    Erster Teil des Kabels vor dem Verkauf

    Aus:
    Süddeutsche Zeitung, München, 22. Februar 2000, Seite 23 (Wirtschaft).

    MÜNCHEN (anb/o.k.). Die Deutsche Telekom steht kurz vor dem Verkauf des ersten Teil ihres TV-Kabels. Nach SZ-Informationen soll die Unterzeichnung eines Vertrags mit Callahan Associates International unmittelbar bevorstehen, möglicherweise noch am Montag Abend. Für diesen Termin war ein Treffen von Telekom-Chef Ron Sommer, Richard Callahan und Franz Arnold, dem Kabelbeauftragten der Telekom, anberaumt. Eine Sprecherin von Callahan bestätigte, dass die Verhandlungen „sehr, sehr gut“ liefen und sie sehr bald einen Abschluss erwarte. Branchenkreisen zufolge wird die amerikanische Investorengruppe für einen einstelligen Milliardenbetrag eine größere Beteiligung am nordrhein- westfälischen Kabelnetz erwerben. Insgesamt werde das Kabel in den aktuellen Verhandlungen mit rund 25 Milliarden DM bewertet. Das Kabel wird in neun Einzelgesellschaften zerlegt verkauft.

    Nach Auskunft von Insidern sieht Callahan das Kabel als reine Finanzinvestition mit Aussicht auf einen baldigen Börsengang. Das bestreiten die Amerikaner allerdings mit Verweis auf ihre Kabelgesellschaften in Frankreich und Spanien: Das Engagement habe sehr wohl strategische Bedeutung. Jedenfalls sind sie der Telekom bei den inhaltlichen Details weiter entgegengekommen, als das viele der Bewerber in den anderen Bundesländern tun wollen. So sei etwa die d-box von Leo Kirch als Decoder für den Fernseh- und Internetzugang festgeschrieben worden, heißt es. Darauf wollten sich andere Verhandlungspartner der Telekom nicht ohne weiteres einlassen: In Bayern sei diese exklusive Bindung an einen Standard eines der wichtigsten Diskussionsthemen. Strittig sei auch der zu erwerbende Anteil. Das Konsortium um einige Banken und die Viag Interkom wolle einen höheren Anteil und auch mehr Einfluss auf das Geschäftsmodell als Callahan. Trotz des großen Interesses der Bayern am Kabel sei daher offen, ob sich die Verhandlungspartner einigen werden. Weit fortgeschritten sollen die Verhandlungen mit Klesch in Hessen sein, wohingegen Branchenkenner eher mit einem Scheitern der Gespräche mit UPC (Rheinland-Pfalz/Saarland) rechnen.

    Weiter verlautet aus Branchenkreisen, die Telekom bemühe sich, private Kabelbetreiber – so etwa Bosch Telecom – aufzukaufen. Mit deren Anschlüssen wolle sie Pakete zur Weiterveräußerung schnüren und möglichst auch den Preis hochtreiben. [mehr]


    Telekom verkauft NRW-Kabel

    Erste der neun Kabel-Regionalgesellschaften geht an US-Investor / Der US-Investor Callahan übernimmt 35 Prozent der Kabelgesellschaft NRW. Callahan hat gute Chancen, den Zuschlag für weitere Regionalgesellschaften zu bekommen.

    Aus:
    Handelsblatt, 22. Februar 2000, Seite ?? (Unternehmen & Märkte).

    BERLIN – Montag, 21. Februar 2000 (dri/HB). Nach langen, zähen Verhandlungen hat sich Telekom-Chef Ron Sommer für einen Käufer des größten regionalen Kabelnetzes der Deutschen Telekom entschieden. Die Regionalgesellschaft Nordrhein-Westfalen geht an den US-Investor Richard Callahan. Callahan erwirbt 35 % [Ed: muß 55 % heißen] an dem Unternehmen, den Rest behält zunächst die Telekom. Bei einem späteren, noch nicht terminierten Börsengang, wird sie ihre Beteiligung bis auf die Sperrminorität von 25 % plus eine Aktie abbauen. Diese Informationen des Handelsblatts aus dem Kreis der Bieter wurden von Telekom-nahen Kreisen bestätigt.

    Vorgesehen ist ein zügiger Ausbau des Fernsehkabels für breitbandige Internet-Dienste. Der entsprechende Vertrag soll heute vor der CeBIT- Pressekonferenz der Telekom unterzeichnet werden, nachdem gestern Nachmittag der Telekom-Vorstand zustimmen wollte.

    Auf Druck der EU-Kommission hatte die Deutsche Telekom zum 1.1.1999 ihr verlustreiches TV-Kabelgeschäft in zwei Gesellschaften ausgegliedert: die Kabel Deutschland GmbH (KDG) für die Infrastruktur und die Media Service GmbH (MSG) für den Betrieb der über das Kabelnetz verbreiteten Programme und Dienste. Das KDG- Netz wiederum unterteilte die Telekom in neun Regionalgesellschaften, die sie mit strategischen Investoren multimediafähig ausbauen will.

    Wert des Kabelnetzes wird auf 30 Mrd. DM geschätzt

    Der Wert des gesamten Kabelnetzes wird in der Branche auf etwa 30 Mrd. DM geschätzt. Immer wieder gab es unter den Interessenten Zweifel, ob die Telekom tatsächlich zulässt, dass neben ihrem Telefonfestnetz ein Multimedianetz mit hoher Anschlussdichte – 18 Millionen Haushalte sind in Deutschland verkabelt – entstehen kann. Diese Zweifel sind im Kreise der übrigen Bieter mit dem ersten Vertragsabschluss für die mit 4 Mio. angeschlossenen Haushalten größte Gesellschaft NRW keineswegs kleiner geworden. So sei noch immer unklar, welche Rolle die Servicegesellschaft MSG künftig spielen werde.

    Wie mehrere mit den Verhandlungen betraute Personen dem Handelsblatt sagten, sehen sie die vergangene Woche verkündete Allianz der Telekom mit der Münchener Kirch-Gruppe als zusätzliche Schwierigkeit: Telekom und Kirch planen ein Joint-venture für die Entwicklung von TV-orientierten Multimedia-Plattformen rund um die D-Box, in das die Kirch-Gruppe ihre Tochter Beta-Research einbringt. Wie dieses Unternehmen, dessen Set-Top-Box als Zugang zum Kabel dienen wird, dann mit der MSG und den Regionalgesellschaften zusammenarbeiten soll, sei völlig unklar obwohl die Telekom den Investoren eine spätere Beteiligung an dem Gemeinschaftsunternehmen einzuräumen bereit sei. "Wir sollen die Katze im Sack kaufen", schimpfte ein Interessent.

    Kirch-Programme kartellrechtlich nicht möglich

    Ein Telekom-Sprecher betonte auf Anfrage, dass das Joint-venture lediglich für die Entwicklung von Hard- und Software [Ed: d-Box!] zuständig sein solle, keinesfalls für die bevorzugte Einspeisung von Kirch- Fernsehprogrammen. Letzteres sei aus kartellrechtlichen Gründen nicht möglich. In der Region Rheinland-Pfalz/Saarland stocken die Verhandlungen mit der bisher favorisierten US-niederländischen UPC offenbar. Wie aus Telekom-Kreisen zu hören ist, könne in dieser Region ebenfalls Callahan zum Zuge kommen.

    Die Telekom unterstützt Callahan offenbar auch dabei, mit der ebenfalls bietenden Deutsche- Bank-Tochter DB-Investor ins Kabelgeschäft zu kommen. Ein entsprechendes Treffen war für gestern Abend anberaumt. Callahan hat für seinen geplanten Großeinstieg in das europäische Kabelgeschäft zehn Finanzinvestoren gefunden. Dennoch gilt seine Finanzdecke in der Branche als dünn, so dass eine Kooperation mit DB-Investor aus seiner Sicht Sinn machen könnte. [mehr]


    Veba erreicht Durchbruch bei Internet und Telefon per Stromnetz

    Aus:
    Yahoo-Finanzen, 22. Februar 2000, 13.06 Uhr (Firmen). [Original]

    DÜSSELDORF (dpa-AFX). Die Veba AG hat den erfolgreichen Abschluss ihres Pilotversuches zur Übertragung von Sprach- und Datenübertragung gemeldet. Das Unternehmen teilte am Dienstag in Düsseldorf mit, die Versuche hätten bewiesen, dass über Stromleitungen Telefonie und Internet parallel mit komfortablen Bandbreiten betrieben werden können. Für den einzelnen Kunden stünde eine Bandbreite von bis zu 2 Megabit je Sekunde bereit.

    Veba wolle nun die Markteinführung der Technologie vorbereiten. Die Weiterentwicklung der sogenannten Powerline Communication sowie die Entwicklung des Geschäftsmodells zur Vermarktung solle in einer Projektgesellschaft mit dem Namen Oneline AG erfolgen. Die Markteinführung sei bis zum Ende des Jahres 2000 vorgesehen. Die Internet- Nutzung inklusive Ortsgespräche sollen zu einem monatlichen Pauschalpreis angeboten werden, der unter den marktüblichen Preisen liegt. [mehr PowerLine]


    AOL Europe startet eigenes Förderprogramm für Schulen

    Aus:
    Yahoo-Finanzen, 22. Februar 2000, 14.53 Uhr (Firmen). [Original]

    HANNOVER (dpa-AFX). Der Internet-Dienst AOL Europe hat ein Förderprogramm für deutsche Schulen angekündigt. Das Gemeinschaftsunternehmen von AOL und Bertelsmann will dafür 150 Mio. DM investieren und 44.000 Schulen, 900.000 Lehrer und 10 Millionen Schüler online bringen.

    Damit reagiert der zweitgrößte Anbieter von Internet-Zugängen in Deutschland auf eine vergleichbare Aktion der Deutschen Telekom. Die hatte am 11. Februar eine Aktion "Deutschl@nd geht online" vorgestellt, in deren Rahmen alle deutschen Schulen kostenlos mit einem Internet-Zugang und einem ISDN- Anschluss ausgestattet werden sollen.

    AOL will nun seinerseits einen kostenlosen Internet-Zugang bereitstellen. Alle Lehrer in Deutschland sollen einen kostenlosen AOL-Zugang bekommen, indem das Unternehmen ihnen die Grundgebühren erlässt. Telefongebühren werden weiter fällig. Parallel zur Telekom wird auch AOL einen Spezialtarif für Schüler einführen. Für 10 DM im Monat sollen Schüler das Internet täglich eine Stunde vollkommen kostenlos nutzen können.


    Telekom und Kirch erwarten hohe Gewinne bei Joint-venture

    Aus:
    Yahoo-Finanzen, 23. Februar 2000, 23.10 Uhr (Firmen) von MARCUS THEURER. [Original]

    HAMBURG (vwd). Als hochrentabel könnte sich nach Informationen der "Financial Times Deutschland" (FTD) das Gemeinschaftunternehmen TeleResearch der Deutsche Telekom AG, Bonn, und der KirchGruppe, Ismanning, erweisen. Wie das Blatt in seiner Donnerstagsausgabe [24.2.] berichtet, hat die Investmentbank Dresdner Kleinwort Benson einen Unternehmenswert von 2,4 Mrd DM für das Joint-venture ermittelt. Diese Zahl gelte angesichts eines intern für 2000 geplanten Umsatzes von 425 Mio DM und eines Verlust nach Steuern von fünf Mio DM als sehr hoch.

    Aus den Unterlagen gehe auch hervor, dass die Deutsche Telekom für ihr 51-Prozent- Paket an TeleResearch eine Ausgleichszahlung von 990 Mio DM an Kirch zahlen müsse. Bis Ende 2002 solle die Gesellschaft an der Börse platziert werden. Das Erreichen der Gewinnschwelle werde für 2001 erwartet. Danach solle die Umsatzrendite sechs bis zehn Prozent nach Steuern betragen. Für 2005 werde ein Umsatz von 3,5 Mrd DM angestrebt. [mehr TeleKirch]




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      Zum Teil 67

    © 2000-2001 – Dipl.-Ing. Karl-Heinz Dittberner (khd) – Berlin   —   Last Update: 03.11.2005 7.47 Uhr